Lebensversicherungsfonds mit der Investitionsbasis von britischen Lebensversicherungen sind ein Klassiker. Jetzt gibt es bei den Investmentgesellschaften neue Pläne und unterschiedliche Lösungen für deutsche Anleger.
Mit gebrauchten britischen Kapitallebensversicherungen bieten geschlossene Fonds nahezu steuerfreie Renditen von rund sieben Prozent und mehr. Da ist es kaum verwunderlich, dass Großbritannienfonds 2006 ein sattes Plus von 72 Prozent hinlegten, während der Gesamtmarkt der Policenfonds insgesamt rund 44 Prozent weniger Kapital einsammelten. Ein wichtiges Kaufargument ist der jährliche Freibetrag auf der Insel von rund 7750 Euro. In Deutschland wirken sich die Erträge nur minimal über den Progressionsvorbehalt aus. Trotz dieser rosigen Aussichten lösen sich aktuell gestrickte Konzepte von England und wollen noch bessere Nachsteuererträge erzielen.
Einfaches Anlageprinzip
Die Fonds kaufen gebrauchte Policen unter dem inneren Wert und zahlen die Prämien bis zur Versicherungsfälligkeit weiter. Dann realisieren sie über die Versicherungssumme aufgelaufene Jahresboni sowie einen hohen Schlussbonus. Da in Großbritannien drei Viertel der Versicherten ihre Policen nicht bis zum Laufzeitende halten, ist das Marktpotenzial groß.
