In der Lloyds List vom 13. März 2009 geht der norwegische Schiffsmakler Lorentzen & Stemoco davon aus, dass 1/3 des Orderbuches an Bulkern von etwa 300 Millionen tdw nicht umgesetzt wird. Demnach werden etwa 100 Millionen tdw, vor allem in den Jahren 2010 und 2011, nicht zur Ablieferung kommen. Fehlende Finanzierungen und vielfach noch gar nicht errichtete Greenfield-Werften sind die Hauptgründe für die Streichungen in dieser Größenordnung. Auch Platou, ein weiterer weltweit aktiver Schiffsmakler, geht davon aus, dass das Orderbuch in den nächsten drei bis vier Jahren signifikant zusammengestrichen wird. Hier wird von Streichungen in der Größenordnung von 35 bis 40 Prozent bei Bulkern und Containerschiffen gesprochen.
