Schiffsfonds haben sich in den letzten Jahren immer mehr zu hoch rentablen Anlagen entwickelt, die keine steuerlichen Anfangsverluste (Verlustzuweisungen) mehr benötigen, um zu gefallen. Heute geht es um die reine interne Rendite der Schiffsbeteiligungen, und da kann sich die Branche sehen lassen.
Die durchschnittlich errechnete Rendite aller abgewickelten Schiffsfonds zwischen 1996 und 2005 liegt bei 9,4 %. Das Top-Quartile, die besten 25 %, brachten es in der gleichen Laufzeit auf sensationelle 18 % im Durchschnitt. Die durchschnittlich prognostizierte Laufzeit liegt bei ca. 11-17 Jahren. Anleger haben allerdings durch den Zweitmarkt die Möglichkeit, ihre Beteiligung vorzeitig zu verkaufen.
Im Vergleich zu börsennotierten Anlagen entfällt hier die Spekulation auf Unternehmens-werte und Gewinnerwartungen, der Anleger investiert in Sachwerte, ebenso wie bei Immobilienfonds.
Steuerlich gesehen ist der Schiffsfonds wesentlich attraktiver. Durch die Tonnagesteuer sind die Schiffsrenditen weitestgehend steuerfrei, unabhängig vom Ertrag des Schiffs. Selbst deutlich höhere Verkaufserlöse bei Verkauf des Schiffs unterliegen keiner Steuer.
Konzeptbedingt tilgen Schiffe das interne Darlehen deutlich schneller als Immobilien. In der Regel sind Schiffe nach ca. 11-13 Jahren vollkommen entschuldet. Das erhöht die Sicherheit einer Beteiligung nochmals.
Das Risiko eines Totalverlustes ist aufgrund der hochwertigen Konzeption und der eingebauten Sicherheiten von Schiffsbeteiligungen heutzutage kaum vorstellbar.
