Meldungen wie "Dubai im Goldrausch" und "Dubai, steuerfreie Oase für deutsche Kapitalanleger" sind häufig zu lesen. Leider vergessen viele Anleger dabei, dass es kaum renommierte Partner im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt und daher Immobilienfonds in Dubai höheren Risiken ausgesetzt sind als Fonds in klassischen Märkten. Hier ein Bericht, wie man es (als Anleger bzw. evtl. später Geschädigter) nicht machen soll.
"Hiermit teilt Dr. Peter Fey mit, dass er am 30.03.2007 mit sofortiger Wirkung sein Amt als Geschäftsführer der InvestCon GmbH sowie der Atrium InvestitionsManagement GmbH, der Komplementärin des DUBAI OPPOR-TUNITY FUND, niedergelegt hat"
Die Amtsniederlegung wird wie folgt begründet:
Am 19.02.2007 veröffentlichte die AKZENTA AG eine Pressemitteilung, in der Sie den Geschäftsführer der InvestCon GmbH und der Atrium InvestitionsManagement GmbH nach Auffassung der beratenden Anwälte von Dr. Peter Fey in geradezu grotesker Weise diffamierte.
Fakt ist, dass Dr. Peter Fey mit Datum vom 27.12.06, d.h. auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses 2006, den Vorstand der AKZENTA AG, Herr de la Rosa, aus der Platzierungsbürgschaft für den DUBAI OPPORTU-NITY FUND in Anspruch genommen hat. Trotz einer Reihe von Mails mit Fristsetzungen zur Reaktion hat der Vorstand bisher in keiner Form, d.h. weder schriftlich noch mündlich reagiert.
Durch die Zusammenhänge im Umfeld der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen die Organe der AKZENTA AG ist – wie bekannt – die Platzierung des o.g. Fonds unmöglich geworden. Im Rahmen einer durch das Fondsmanagement kurzfristig Anfang Juni 2006 einberufenen Gesellschafterversammlung wurde von allen Gesellschaftern übereinstimmend beschlossen, den Fonds vom Markt zu nehmen und nach Vorlage der endgültigen Daten eine Schlussrechnung ggü. der AKZENTA AG zu stellen.
Statt kurzfristig ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen und die Platzierungsgarantie zu erfüllen, wurden von der AKZENTA AG Behauptungen veröffentlicht und Vorwürfe erhoben, die nach Auffassung der Rechtsanwälte von Dr. Peter Fey jeglicher juristischer Grundlage entbehren. Aus dem pflichtbewussten Handeln u.a. im Sinne von Drittgläubigern den Tatbestand der Nötigung zu konstruieren ist absurd und zeigt in allzu deutlicher Weise, welche Geschäftspraktiken innerhalb der AKZENTA-Gruppe angewendet werden. Sowohl Drittgläubiger als auch das Management der Komplementärgesellschaft haben in diesem Fall begründete Schadensersatzansprüche in Höhe von ca. EUR 250.000,-- angekündigt. Sowohl die Atrium InvestitionsManagement GmbH als auch die InvestCon GmbH geraten durch die offensichtliche Weigerung der AKZENTA AG ihren vertraglichen Pflichten nachzukommen, in eine vermeidbare finanzielle Schieflage.
Zu den persönlichen Angriffen ggü. Dr. Peter Fey ist folgendes anzumerken: Das Honorar für die Geschäftsführung ergibt sich transparent aus dem Gesellschaftsvertrages des DUBAI OPPORTUNITY FUND. Hinzuzufügen ist, dass der Geschäftsbesorgungsvertrag allen Beteiligten bereits seit 2005 bekannt war, oder diesen bei Wahrnehmung der gebotenen Sorgfaltspflichten hätte bekannt sein müssen. Die erhobenen Vorwürfe sind absurd und dienen allzu offensichtlich lediglich der Ablenkung von dem eigenen vertragsbrüchigen Verhalten der AKZENTA AG.
Die Maßnahmen der AKZENTA AG scheinen vorwiegend darauf gerichtet zu sein, den Geschäftsführer, der sich völlig pflichtgemäß im Sinne seines Amtes verhält, unter Druck zu setzen. Da sich Dr. Peter Fey mit derartigen Geschäftspraktiken nicht identifizieren kann, hat er das Amt des Geschäftsführer in beiden Gesellschaften mit sofortiger Wirkung nieder gelegt.
Rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen der AKZENTA AG sowie der Partner Beteiligungsgesellschaft mbH werden zur Zeit geprüft. Es ist davon auszugehen, dass zu gegebener Zeit mit aller gebührenden Härte sowohl zivil- als auch strafrechtlich gegen die genannten Firmen und ihre Organe vorgegangen werden wird.
Germering, den 30.03.2007
gez. Dr. Peter Fey
gez. Dr. Peter Fey
FAZIT von Beteiligungen-24:
Die Nutzung von steuerlichen Vorteilen durch Immobilien im Ausland ist vollkommen legitim und sinnvoll. Allerdings sollte sich der Anleger die Partner des Auslands-Immobilienfonds genau ansehen und die bisherige Historie (Leistungsbilanz) des Initiators wie auch der Partner vor Ort aufzeigen lassen.
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