Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für das laufende Jahr ein Weltwirtschaftswachstum in Höhe von 3,7 Prozent, 2009 soll es um 0,1 Prozentpunkte höher liegen. Angesichts der akuten Krise am Finanzmarkt sind diese Zahlen bemerkenswert. Da insbesondere die Schwellenländer nicht so sehr von den Turbulenzen betroffen sind wie die Industrienationen, haben sie am Wachstum einen Löwenanteil. Hervorstechende Beispiele sind China und Indien, die immer noch ein sehr hohes Tempo anschlagen. Die Zahlen liegen hier auf beeindruckend hohem Niveau – China verzeichnet im laufenden Jahr ein Plus von 9,3 Prozent, im kommenden Jahr werden 9,5 Prozent erwartet. Indien wächst etwas schwächer, verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt nehmen sich die 7,5 Prozent sehr hoch aus.
Vom globalen Wachstum profitiert in nachhaltiger Form die Handelsschifffahrt, schließlich finden über 95 Prozent des interkontinentalen Warenaustausches auf dem Seeweg statt. Deren größtes Segment ist bekanntlich die Tankschifffahrt. 2006 realisierte die weltweite Tankerflotte ein Transportvolumen von rund 12,1 Milliarden Tonnen-Meilen, das entspricht rund vierzig Prozent der gesamten Seetransportleistung. Die mengenmäßig größte Gütergruppe auf dem Tankermarkt sind nach wie vor Öl und Ölprodukte. 2007 erreichten diese beiden Bereiche ein Nachfragewachstum in Höhe von rund 6,8 Prozent.
Vom globalen Wachstum profitiert in nachhaltiger Form die Handelsschifffahrt, schließlich finden über 95 Prozent des interkontinentalen Warenaustausches auf dem Seeweg statt. Deren größtes Segment ist bekanntlich die Tankschifffahrt. 2006 realisierte die weltweite Tankerflotte ein Transportvolumen von rund 12,1 Milliarden Tonnen-Meilen, das entspricht rund vierzig Prozent der gesamten Seetransportleistung. Die mengenmäßig größte Gütergruppe auf dem Tankermarkt sind nach wie vor Öl und Ölprodukte. 2007 erreichten diese beiden Bereiche ein Nachfragewachstum in Höhe von rund 6,8 Prozent.
Wurde in der Vergangenheit stets hauptsächlich über das „schwarze Gold“ und damit Rohöl gesprochen, treten in der heutigen Zeit mehr und mehr die so genannten „sauberen“ Produkte aus ihrem Schattendasein hervor. Dazu zählen beispielsweise Kerosin, Speise- und Palmöle. Die hohe Nachfrage nach diesen Produkten weckt indes einen steigenden Bedarf nach hoch spezialisierten Transportmitteln, der momentan nicht gedeckt werden kann. Das erhöht freilich die Chancen der Schiffe, die in diesen Monaten und Jahren in der Auslieferung befindlich sind, um ein beträchtliches Maß. Der erhöhte Bedarf hat im wahrsten Sinne des Wortes „vielschichtige“ Gründe:
- Um der teilweise beängstigenden Meeresverschmutzung Herr zu werden, existiert seit Anfang des Jahres 2007 ein IMO-Abkommen (International Maritime Organization), nachdem tierische Fette und pflanzliche Öle nur mehr von so genannten IMO-II-Tankern transportiert werden dürfen.
- In den Ölförderländern entstehen eine ganze Reihe von neuen Ölraffinerien oder sind zumindest in der Planung. Hintergrund ist die Auslastung der Raffinerien in den Konsumländern. Beispiele dafür sind Ecuador/Venezuela, Kuba, Aserbeidschan, die USA, Ägypten – oder eben auch wieder China. So meldete Xianzai (China Nachrichten) Mitte Juni die Inbetriebnahme der landesgrößten Ölraffinerie in der ostchinesischen Stadt Qingdao. Der geplante Jahresgewinn soll künftig bei vierzig Milliarden Yuan (rund 5,8 Milliarden USD) betragen.
- In der Größenklasse der Schiffe von 5.000 bis 30.000 dwt sind mittlerweile mehr als ein Viertel (26 Prozent) älter als zwanzig Jahre – ein beträchtliches Verschrottungspotenzial.
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Das Phase-Out-Programm der IMO sieht außerdem vor, dass bis spätestens 2015 sämtliche Einhüllen- durch Doppelhüllentanker ersetzt werden müssen.
Diese außergewöhnlich guten Voraussetzungen treffen auf einen steigenden Bedarf an Tonnage - also Schiffe. Aktuell sehr attraktive Schiffsfonds, gerade im Tankerbereich, finden Sie auf unserer Übersichtsseite Schiffsfonds
