Hamburg – Nach einer aktuellen Marktstudie des Analysehauses Fondsmedia besteht bei kleineren Containerschiffen zwischen 1000 und 2999 TEU ein hoher Neubaubedarf und außerordentlich gute Marktchancen.
Die Experten erwarten bei den Zubringerverkehren in den nächsten Jahren ein überproportional hohes Wachstum, der so genannte Transshipment-Sektor werde jährlich um 8,6% zunehmen. Auf Basis dieser Zahlen ergebe sich bis 2014 ein zusätzlicher Bedarf von rund 2400 Schiffseinheiten, vorzugsweise in der Größenordnung von 2500 bis 3000 Boxen.
Derzeit sind weltweit rund 3900 Containerschiffe mit einer Stellplatz-kapazität von 9,3 Mio. TEU im Einsatz. Rund die Hälfte dieser Schiffe können mehr als 4000 Container transportieren. Bei den Sub-Panamax-Schiffen bis 2999 TEU fällt das jährliche Flottenwachstum mit rund 5% deutlich niedriger als das Gesamtwachstum aus. Moderne Carrier mit knapp 3000 TEU werden laut Fondsmedia zunehmend Kleinfeederschiffe verdrängen, da diese mit dem Ladungsaufkommen in bestimmten Regionen nicht mehr Schritt halten könnten.
Kleinere Zubringerschiffe bis 1000 TEU seien mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren relativ alt und technisch häufig nicht mehr auf dem neuesten Stand. Mittelgroße Feederschiffe könnten kosteneffizienter eingesetzt werden und seien eher in der Lage, Transitzeiten in der Linienschifffahrt einzuhalten. Die von führenden Schifffahrtsinstituten prognostizierte Verdoppelung des globalen Containerumschlags innerhalb der nächsten zehn Jahre mache den Feedermarkt zu einem der zentralen Zukunftsmärkte innerhalb der Containerschifffahrt.
FAZIT von Beteiligungen-24:
Mit dem derzeit empfohlenen Schiffsfonds SAG Westfalen der Salamon AG investiert der Anleger in ein 2200 TEU - Containerschiff modernster Bauart (Baujahr 2003), das im Feedersegment eingesetzt wird und über mittel- und langfristig hervorragende Perspektiven verfügt.
